St. Albani Göttingen

Herzlich willkommen in der ältesten Kirchengemeinde der Stadt Göttingen! Seit über 1000 Jahren erleben Menschen in St. Albani Gottes Nähe, finden Kraft und spüren Gemeinschaft, die trägt.

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Kleine Städte, Gärten und Herrenhäuser

Eine Reise in den cornischen Frühling (23. - 29. April 2016)

Wie bei allen schon zur Tradition gewordenen Englandreisen der Albani-Gemeinde war es wieder sehr früh am Samstagmorgen, als sich der Bus auf dem Albaniplatz Richtung England in Bewegung setzte. Nach langer Fahrt durch die Niederlande und Belgien wurde in Calais die Fähre nach Dover am frühen Nachmittag pünktlich erreicht. Am Abend erwartete die 26 Teilnehmer der Reise ihr Nachtquartier an der Motorsport-Rennstrecke Brands Hatch südlich von London. Wider Erwarten zeichnete sich das Hotel durch eine ruhige Lage und eine außergewöhnlich gute Küche aus.

Am zweiten Tag, der mit leichten Schneefällen begann, waren noch rund 500 Kilometer bis zu unserem Reiseziel Cornwall zurückzulegen, vorbei an Schloß Windsor sowie Bristol und Exeter. Am frühen Nachmittag erreichten wir bei Sonnenschein unsere erste Attraktion Mount Edgecumbe House and Park. Im Herrenhaus am Plymouth Sound wurde uns eine  kompetente Führung in deutscher Sprache durch eine Finnin zuteil; im gepflegten Earl’s Garden bot sich ein schöner Blick auf die Großstadt Plymouth. Abends erreichten wir das an den Klippen von Newquay gelegene Trebarwith Hotel, unser Quartier und Ausgangspunkt für die nächsten vier Tage. Unterbringung und Verpflegung waren „very british“. Als Highlight erwies sich die atemberaubende Aussicht vom Speisesaal auf die Steilküste mit der tosenden Brandung.

Der dritte Tag begann mit der Erkundung einer weiteren Gartenanlage des National Trust. Das Herrenhaus von Trengwainton Garden war zwar nicht öffentlich zugänglich; dafür bot die teilweise ummauerte Gartenanlage eine Fülle von exotischen Pflanzen. Besonders eindrucksvoll präsentierten sich die für Cornwall so typischen Rhododendren, Kamelien und Magnolien in ihrer enormen Vielfalt und Dimension. Am Nachmittag besichtigten wir die malerische Hafenstadt Penzance an der Mounts Bay mit Blick auf den St. Michael‘s Mount. Beim Shoppen und Flanieren auf der Uferpromenade entdeckten wir ein deutsches Fernsehteam bei der Arbeit an einer neuen Rosamunde-Pilcher-Verfilmung.

Der vierte Tag brachte das Erlebnis der wohl abwechslungsreichsten und ausgedehntesten Parkanlage, die wir kennenlernen durften. Die Lost Gardens of Heligan, 1991 in schlechtem Zustand von einem Niederländer entdeckt und wiederbelebt, warteten nicht nur mit bepflanzten Großfiguren auf: Nachdem man den Giant’s Head, eine überdimensionierte Mud Maid und eine furchterregende Grey Lady abgeschritten hatte, fand man sich in einem künstlich angelegten Dschungel wieder, der hinsichtlich Palmen, Farnen, üppiger Vegetation und Blütenpracht den tropischen Vorbildern in Nichts nachstand; sogar eine Hängebrücke war vorhanden. Am Nachmittag erfreute uns das Panorama des kleinen Fischerdorfes Mevagissey, einer bekannten cornischen Touristenattraktion. Wie in Penzance lagen die malerischen Fischerboote im Hafen auf dem Trockenen; es war Ebbezeit. Auf der Hafenpromenade warnten die Schilder vor den heimtückischen Möwen: The seagulls might be vicious!  Zur Regeneration der körperlichen und geistigen Kräfte war ein üppiger Cream-Tea vonnöten.

Am letzten Tag vor der Abreise hatten wir Gelegenheit, die Festung von St. Michael’s Mount, die wir bisher nur aus der Ferne kannten, aus der Nähe zu betrachten.  Bei Flut erreichten wir den Felsen in der Mounts Bay im offenen Motorboot. Bei einsetzendem Regen war eine ausgiebige Schloßbesichtigung willkommen, die vom kompetenten Aufsichtspersonal mit Erläuterungen begleitet wurde. Die sehr steilen, terrassierten Gärten überraschten mit einer Fülle von Orchideengewächsen. Unter den Touristen fielen etliche Franzosen auf, die die Ähnlichkeit des Felsens mit dem „großen Bruder“ Mont-Saint-Michel in der Normandie angelockt hatte. Bei Ebbe ging es über einen gepflasterten Damm zu Fuß zurück ans Festland. Den Nachmittag verbrachten wir in St. Ives, einem prominenten cornischen Künstlerort, der auf einer schmalen Halbinsel liegt und daher mit drei wunderbaren Sandstränden und türkisfarbenem Wasser aufwarten kann. Der fast mediterrane Charme von Stadt und Landschaft präsentierte sich  bei strahlendem Sonnenschein.

Am sechsten Tag der Reise hieß es Koffer packen, denn es ging bereits Richtung Heimat, allerdings nicht ohne einem letzten der großen Landschaftsparks Cornwalls einen Besuch abgestattet zu haben: Auch das Herrenhaus von Trelissick Garden, in der Nähe von Truro am Fan River gelegen, wartete mit einem großartigen Meeresblick auf. Noch einmal konnten wir gigantische Rhododendren, Baumfarne und  weitere subtropische Attraktionen bewundern. Auf der Weiterfahrt Richtung London kamen wir überraschend in den Genuß der Ansicht des prähistorischen Steinkreises von Stonehenge, bevor wir am Abend in Hythe am Ärmelkanal ein letztes Mal auf englischem Boden übernachteten. Auf der Überfahrt nach Calais nahmen wir von der Insel Abschied, als die Kreidefelsen von Dover wieder in der Ferne verschwanden. Der Albaniplatz in Göttingen hatte uns abends um zehn Uhr wieder.

Dr. Ulrich Hunger

Bild: privat

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Wegen der unsicheren Wetterlage findet der Freiluftgottesdienst in der Kirche statt!

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Sommerkonzert am Sonntag, 19. Juni 2016, 18 Uhr

Heinrich Schütz: „Lobe den Herrn, meine Seele“ (Ps. 103,2-4), aus den „Psalmen Davids“ von 1619.

Franz Schubert: "Messe in G-Dur" für drei Solostimmen, Chor und Streicher.

Johann Sebastian Bach: „Herz und Mund und Tat und Leben“, BWV 147 (1716 / 1723), Kantate für Chor, Solisten, Orchester mit Bläsern. 

Besetzung: Johanna Neß (Sopran), Gritt Revermann (Alt), Sven Olaf Gerdes (Tenor), Jochen Faulhammer (Bass). 
Kantorei St. Albani, Collegium coll’arco
Leitung Arwed Henking 

Eintritt: 15 / 10 €

Vorverkauf: nota bene, Burgstr. 33

      
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Bild: privat

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Filmgottesdienst in St. Albani

Der Hollywood Film „Das Beste kommt zum Schluss“ aus dem Jahr 2008 mit Jack Nicholson und Morgan Freeman in den Hauptrollen steht im Mittelpunkt des Filmgottesdienstes am Sonntag, dem 5.6. in St. Albani. Beginn ist um 18.00 Uhr.

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Bild: privat

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Neue Ausgabe von Kirche für die Stadt erschienen

Das Sommerheft von Kirche für die Stadt hat den Themenschwerpunkt "Klimawandel regional". Sie finden Kirche für die Stadt entweder in Ihrem Briefkasten, als Auslage in unseren Kirchen oder online unter www.kirche-fuer-goettingen.de 
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Bild: privat

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Zum Dahinschmelzen schön

Über das Benefizkonzert "Göttinger Musiker spielen für St. Albani" am 22. Mai 2016 berichtet kulturbuero-goettingen.de:

http://www.kulturbuero-goettingen.de/index.php/spielplaene/item/2169-zum-dahinschmelzen-schoen
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Glocken-Spendometer jetzt bei 220.000 Euro

Das Spendometer in der Kirche steigt weiter. Ende Mai steht es bei 220.000 €. Ein tolles Ergebnis. Allen, die durch Spenden, Aktionen und tatkräftige Hilfe zu diesem Ergebnis beigetragen haben, sei herzlich gedankt!
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Bild: Privat

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Jugendgottesdienst von HAVEN

Am Freitag, 29.4. um 18 Uhr steht wieder ein Jugendgottesdienst von HAVEN vor der Tür.

Dieses mal gibt es einen Gottesdienst der besonderen Sorte.
Ausgestattet mit Popcorn schauen wir gemeinsam einen Film in Ausschnitten an, dem ein Impuls zum Thema des Films folgt.

Evangelisch-Reformierte Gemeinde, Untere Karspüle 11

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Bild: Jugendgemeinde HAVEN

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Konfirmationen in St. Albani am 1. Mai,

9.30 Uhr und 11.30 Uhr

Tatje Anvari, Charlotta Bellersen, Falk Brandes, Hannah Bremer, Maira Detterbeck, Maren Diederichsen, Amélie Faber, Beatrix Gross, Sophia Harmening, Fiete Ickler, Niklas Köhler, Antonia Koperski, Kai Leinhos, Oskar Meier, Luke Meyners, Sofia Müller, Caspar Neumann, Emil Pfirrmann, Helena Plath, Vanessa Puzik, Theresa Rathgeber, Bela Rist, Sophie Rühlmann, Johanna Rump, Isabel Sanchez Rodriguez, Leonie Seidel, Alma Siggelkow,  Meret Steinborn, Gordon Thörel, Noah Tollmien, Mats Vollmann, Leona Vorbrüggen, Merle Warmbold, Antonia Wettschereck
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Bild: Johannes Förster

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Sonntag, 24. April 2016, 10 Uhr

Kantatengottesdienst in St. Albani

Joh. Seb. Bach, Kantate „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ BWV 137; Joh. Seb. Bach, „Dona nobis pacem“, Schlusschor der H-moll-Messe

Anschließend Empfang im Gemeindehaus zum 80. Geburtstag von Arwed Henking  (21. April 2016).

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Bild: privat

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